Unternehmensbetrug 92: Risiken und Lösungen für HR
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Corporate Fraud & Employee Misconduct
13. August 2024

Unternehmensbetrug 92: Risiken und Lösungen für HR

Professionelle Ermittlungen bei Unternehmensbetrug. BetrVG-konform und DSGVO-sicher durch Bona Fides Detektei.

Unternehmensbetrug 92: Risiken und Lösungen für HR

Zusammenfassung (TL;DR)

Interner Betrug kostet deutsche Unternehmen jährlich über 4 Milliarden Euro. Von Spesenbet rug über Zeitdiebstahl bis zu Unterschlagung und IP-Diebstahl – die Bandbreite ist enorm. Ohne professionelle Ermittlungen bleiben 67% aller Fälle unentdeckt. HR-Abteilungen benötigen rechtssichere, BetrVG-konforme Ermittlungsmethoden, die vor Arbeitsgerichten standhalten. Bona Fides bietet DSGVO-sichere Unternehmensermittlungen mit forensischer Beweissicherung. Für Kündigungen, Zivilklagen oder Strafanzeigen. Ermittlungszeit: 14-42 Tage.


Mitarbeiter-Fehlverhalten ist die unangenehmste Herausforderung für HR-Abteilungen. Anders als bei externem Betrug kennen interne Täter die Systeme, haben Zugriffsrechte, wissen, wo Kontrolllücken existieren. Zudem sind Ermittlungen gegen eigene Mitarbeiter rechtlich heikel: Ohne konkreten Tatverdacht dürfen Sie nicht überwachen, E-Mails lesen oder Computer durchsuchen.

Das Dilemma: Sie brauchen Beweise, um einen Verdacht zu rechtfertigen – aber Sie brauchen einen begründeten Verdacht, um ermitteln zu dürfen. Dieses Dilemma lösen wir durch rechtssichere, externe Ermittlungen, die auf öffentlich zugänglichen Daten, legalen Beobachtungen und forensischen Analysen basieren.

Interner Betrug ist wie ein Virus im Unternehmenssystem. Er breitet sich langsam aus, ist schwer zu erkennen, und ohne professionelle Diagnose und Behandlung kann er das gesamte Unternehmen infizieren.

Häufigste Formen von Unternehmensbetrug

1. Spesenbet rug (29% aller Fälle) Mitarbeiter reichen gefälschte Belege ein, überhöhte Kilometerabrechnungen, erfundene Geschäftsessen. Durchschnittlicher Schaden pro Fall: 3.200€.

2. Zeitbetrug (24%) Homeoffice ohne zu arbeiten, Stunden aufblasen, Stechuhren manipulieren, "Dienstreisen" als Privatvergnügen. Durchschnittlicher Schaden: schwer quantifizierbar, oft 15-30% der Jahresarbeitszeit.

3. Unterschlagung (19%) Gelder auf Privatkonten umleiten, Rechnungen fälschen, Warenschwund. Durchschnittlicher Schaden: 47.000€.

4. IP-Diebstahl (17%) Quellcode, Kundenlisten, Geschäftsgeheimnisse für Konkurrenten oder eigene Unternehmensgründung stehlen. Durchschnittlicher Schaden: 180.000€+.

5. Korruption (11%) Schmiergelder bei Auftragsvergabe, Kickbacks von Lieferanten, Bevorzugung bestimmter Anbieter gegen Provision. Durchschnittlicher Schaden: 95.000€.

Rechtliche Rahmenbedingungen

Was Arbeitgeber DÜRFEN (mit rechtlicher Grundlage): ✓ Firmen-E-Mails stichprobenartig prüfen (mit Betriebsvereinbarung, bei konkretem Tatverdacht) ✓ Zugriffsprotokolle analysieren (wer hat wann auf welche Daten zugegriffen) ✓ Firmen-Computer forensisch untersuchen (mit begründetem Tatverdacht) ✓ Observation in betrieblichen Räumen (mit Betriebsrat, verhältnismäßig)

Was Arbeitgeber NICHT dürfen: ✗ Heimliche Videoüberwachung in Sozialräumen, Toiletten ✗ Private E-Mails lesen (§ 206 StGB) ✗ GPS-Tracker an privaten Fahrzeugen ✗ Spionage-Software auf privaten Geräten

BetrVG-Compliance: Betriebsrat hat Mitbestimmungsrecht bei Überwachungsmaßnahmen (§ 87 BetrVG). Wir arbeiten Betriebsrats-konform durch externe, nicht-überwachende Methoden.

Frühwarnsignale für HR-Abteilungen

Finanzielle Auffälligkeiten:

  • Mitarbeiter lebt plötzlich über seine Verhältnisse (teurer Neuwagen, Luxusurlaub)
  • Ungewöhnliche Spesenabrechnung smuster
  • Lieferantenrechnungen mit Auffälligkeiten (runde Beträge, immer derselbe Lieferant)

Verhaltensänderungen:

  • Mitarbeiter will nicht in Urlaub/ist nie krank (Angst, dass Betrug entdeckt wird)
  • Defensives Verhalten bei Nachfragen
  • Kollegenbeziehungen verschlechtern sich

Systemische Hinweise:

  • Zugriffe außerhalb der Arbeitszeiten
  • Massives Herunterladen von Daten kurz vor Kündigung
  • Unusual Login-Patterns

Wie Bona Fides rechtssicher ermittelt

1. Externe, nicht-überwachende Methoden Wir nutzen öffentlich zugängliche Daten, Lifestyle-Analysen (öffentliche Social-Media-Posts von Luxuskäufen), Unternehmensregister-Recherchen (hat der Mitarbeiter heimlich ein Konkurrenzunternehmen gegründet?).

2. Forensische Analyse mit rechtlicher Grundlage Bei begründetem Tatverdacht analysieren wir (mit Ihrer Zustimmung als Arbeitgeber und rechtlicher Prüfung) Firmen-E-Mails, Zugriffslogs, Computer-Forensik. Alles BetrVG-konform und gerichtsverwertbar.

3. Diskrete Observation Bei Verdacht auf Spesenbetrug oder vorgetäuschte Krankheit führen wir diskrete Observationen durch – legal in öffentlichen Räumen.

4. Internationale Ermittlungen Bei IP-Diebstahl mit Auslandsbezug (Daten wurden ins Ausland verkauft) ermitteln wir mit internationalen Partnern.

Ergebnis: Rechtssichere Beweise für verhaltensbedingte Kündigungen, Schadensersatzklagen, Strafanzeigen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

F: Kann ich einen Mitarbeiter bei Verdacht auf Betrug sofort kündigen? A: Nein, ohne Beweise riskieren Sie eine Kündigungsschutzklage mit hohen Abfindungsforderungen. Sie benötigen gerichtsverwertbare Beweise für verhaltensbedingte Kündigung (§ 626 BGB). Wir sichern diese Beweise rechtssicher.

F: Was ist, wenn der Betriebsrat Ermittlungen blockiert? A: Der Betriebsrat hat Mitbestimmungsrechte bei Überwachungsmaßnahmen. Wir arbeiten Betriebsrats-konform mit externen, nicht-überwachenden Methoden: Finanzanalysen, öffentliche Daten, diskrete Observationen. Bei begründetem Tatverdacht kann der Betriebsrat Ermittlungen nicht verhindern.

F: Wie hoch sind die Erfolgsaussichten? A: Bei begründetem Anfangsverdacht und professioneller Ermittlung: 70-80% Erfolgsquote (Beweise werden gefunden). Bei vagen Verdächtigungen: niedriger. Wir schätzen Erfolgsaussichten vor Beauftragung realistisch ein.

F: Was kostet eine Unternehmens-Betrugsermittlung? A: Basis-Ermittlungen (Spesenbet rug, Zeitbetrug): ab 2.800€. Umfassende IP-Diebstahl-Ermittlungen mit internationaler Komponente: ab 8.500€. Im Vergleich zum durchschnittlichen Betrugsschaden (127.000€) und Kündigungskosten ist das eine rentable Investition.


Dieser Artikel dient nur zu Informationszwecken und stellt keine Rechtsberatung dar. Für spezifische Fälle und rechtliche Fragen kontaktieren Sie bitte unsere Detektei oder einen Rechtsanwalt.


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